Überwachung von Tanklagern mit der eigensicheren optischen Gasdetektionskamera von FLIR

Tanklagerunternehmen können sich keine Lecks leisten, die durch alternde Anlagen oder rostende Tanks entstehen. Um die zunehmende Anzahl von Sicherheits- und Umweltschutzvorschriften einzuhalten und drastische Bußgelder zu vermeiden, verlässt sich der belgische Tanklagerspezialist ADPO auf externe Inspektionsdienstleister wie „The Sniffers“, um seine Anlagen auf ungewollte flüchtige Emissionen zu überprüfen. Durch den Einsatz der neuesten optischen Gasdetektionskamera GFx320 von FLIR können die Inspektoren von „The Sniffers“ die Anlagen von ADPO bis zu neun Mal schneller als mit herkömmlichen TVA-Sensoren überprüfen. Bei Bedarf können Sie sich jederzeit sofort an die Arbeit machen, ohne dafür erst umständlich eine Heißarbeitserlaubnis beantragen zu müssen.

Die Anlagen von Antwerp Distribution and Products Operations (ADPO) befinden sich am linken Ufer des Flusses Schelde im belgischen Antwerpen. Der 32 Hektar große Standort kombiniert sämtliche Aspekte der physischen Verteilung von flüssigen Massengütern und verfügt über ein Tanklager mit einem Fassungsvermögen von 290.000 m³.
„The Sniffers“ ist ein unabhängiger Dienstleister, der in der Öl- und Gas-, der petrochemischen sowie in der chemischen Industrie bestehende und drohende Lecks in Pipelines und Anlagen erkennt und seine Kunden dazu berät, wie diese ihre Emissionen und Energieverluste reduzieren und die Integrität ihres Pipeline-Netzes gewährleisten können. „ADPO ist sich seiner Verantwortlichkeiten sowie der geltenden Umweltschutz-, Sicherheits- und Gesundheitsvorschriften absolut bewusst. Deshalb verlässt sich die Organisation regelmäßig auf Unternehmen wie The Sniffers“, sagt Bart Segers, Projektleiter bei The Sniffers. „Wir führen seit über 25 Jahren rund um den Globus LDAR-Programme für flüchtige Emissionen aus. Die optischen Gasdetektionskameras von FLIR haben sich dabei für uns als ein unverzichtbares Instrument erwiesen, mit dem wir unsere Arbeit effizienter und sicherer erledigen können.“

SCHNELLE UND EFFIZIENTE LECKERKENNUNG

Wenn die Inspektoren von The Sniffers vor Ort bei ADPO arbeiten, sind optische Gasdetektionskameras von FLIR ihr Instrument der Wahl, um nicht nur die Dächer und Seitenwände, sondern auch die technische Ausrüstung der Tanks (z. B. Dichtungen, Entlüftungsventile usw.) zu überprüfen. Bart Segers sagt, dass sich Überprüfungen mit einer optischen Gasdetektionskamera wesentlich effizienter als mit einem sogenannten „Sniffer“-Sensor (Analysator für giftige Gase und Dämpfe – auch kurz TVA genannt) ausführen lassen: „Mit einem TVA-Sensor muss man sich den Zielbereich wirklich sehr stark nähern, und das ist in der Praxis nicht immer möglich oder sogar unsicher. Mit einer optischen Gasdetektionskamera kann man hingegen weitläufige Anlagen, wie die chemischen Flüssigkeitstanks hier bei ADPO, aus sicherer Entfernung überprüfen. So erhält man schnell einen Überblick über den gesamten Zielbereich, ohne dass man dafür erst ein Gerüst aufbauen oder eine Hebebühne anfordern muss.“

„Mit den optischen Gasdetektionskameras von FLIR können wir einen Zielbereich sehr schnell überprüfen. Daraus ergibt sich nicht nur für uns, sondern auch für den Kunden ein erheblicher Zeitgewinn. Zusätzlich kann der Kunde Tausende Euros sparen, da ihm künftig keine Gewinne mehr durch unbemerkte Gasemissionen entgehen. An einem großen Standort wie diesem müssen wir in der Regel circa 500 potenzielle Leckquellen überprüfen. Das würde mit einem TVA-Sensor einen ganzen Tag dauern. Mit einer FLIR-Kamera kann ich diese Aufgabe hingegen lediglich in einer bis anderthalb Stunden erledigen.“

MACHT ÜBER 400 GASE SICHTBAR

An seinem Standort im Hafen von Antwerpen betreibt ADPO 276 Tanks mit einem Fassungsvermögen von 150 m³ bis 5.000 m³, in denen über 150 verschiedene Flüssigkeiten gelagert werden. Dazu gehören unter anderem Ölzusätze, Zwischenprodukte und Rohstoffe, aber auch Feinchemikalien, die hier im Rahmen einer umfassenden Betriebserlaubnis für die ADR/IMO-Klassen 3, 4, 5, 6, 8 und 9 gelagert werden. Mit einem Fassungsvermögen von 120.000 m³ betreibt ADPO hier außerdem das größte alleinstehende Edelstahl-Tanklager der Welt.

Wenn man damit beauftragt wird, einen Tanklagerstandort zu überprüfen, an dem so viele verschiedene Flüssigkeiten gelagert werden, braucht man eine passende Erkennungslösung. Auch dabei ermöglichen es optische Gasdetektionskameras wie die GFx320 den Inspektoren, nicht weniger als 400 verschiedene Gase sichtbar zu machen, unter anderem Methanol, Ethanol, Benzol und viele andere flüchtige Gase.

FÜR SICHERHEITSZONEN ZERTIFIZIERT

In gefährlichen Umgebungen wie dem ADPO-Tanklager besteht oftmals das Risiko, dass sich brennbare Gase ansammeln und durch Funkenflug oder an heißen Oberflächen entzünden. Deshalb erfordert das Arbeiten in diesen Umgebungen spezielle Instrumente. Die GFx320 ist das neueste Modell der erfolgreichen optischen Gasdetektionskameras der FLIR GF-Series. Sie vereinfacht den Zugang für die Inspektoren und kann dadurch in Abhängigkeit von den Unternehmensrichtlinien die vorherige Ausstellung einer Heißarbeitserlaubnis für Gefahrenbereiche der Zone 2/Klasse I, Unterklasse II, überflüssig machen.

„Mit der GFx320 kann man sich das umständliche Beantragen einer Heißarbeitserlaubnis ersparen“, sagt Bart Segers. „Die Beantragung und Bewilligung kann sich manchmal über längere Zeit hinziehen, doch in den meisten Fällen muss man eigentlich sofort handeln. Manchmal müssen wir Inspektionen nach einem Produktionsstopp ausführen. Damit die Produktion umgehend wieder aufgenommen werden kann, erwarten die Kunden, dass wir schnellstmöglich mit den Inspektionen beginnen. In solchen Fällen spart man mit einer eigensicheren Kamera wie der GFx320 eine Menge kostbarer Zeit.“

ERGONOMISCH UND BENUTZERFREUNDLICH

„Die FLIR GFx320 ist viel leichter als jede andere optische Gasdetektionskamera, mit der ich jemals gearbeitet habe und lässt sich dadurch auch viel einfacher überall mit mitnehmen“, sagt Bart Segers. „Außerdem kann man wesentlich komfortabler mit ihr arbeiten als mit der üblichen TVA-Sensorausrüstung, die man ständig mit sich herumschleppen muss – insbesondere, wenn man den ganzen Tag lang am jeweiligen Standort arbeitet.“

Wie alle Kameras der FLIR GF-Series bietet auch die GFx320 drei verschiedene Bildgebungsmodi: IR-Bild, visuelles Bild und High Sensitivity Mode (HSM). Bart Segers sagt, dass der HSM-Modus sein Standardmodus zur Überwachung auf flüchtige Gaslecks ist, da er damit selbst kleinere Lecks sehr schnell erkennen kann.

Der High Sensitivity Mode (HSM) nutzt von FLIR entwickelte Videoverarbeitungsverfahren, um Abluftfahnenbewegungen sichtbar zu machen. Damit lassen sich fünf Mal mehr Lecks aufspüren. Darüber hinaus kann die GFx320 Temperaturen von bis zu 350 °C mit einer Genauigkeit von ±1 °C messen. Dies ist eine entscheidende Voraussetzung, um den Wärmekontrast zwischen der Gasverbindung und dem Hintergrundbereich einzuschätzen.

„Mit der GFx320 können wir auch Einzelbilder aufnehmen, die sich ideal zur Berichterstellung für den Kunden eignen“, sagt Bart Segers. „Der visuelle Aspekt dieser FLIR-Erkennungstechnologie ist ein einzigartiger und unschätzbarer Vorzug. Wenn man seinem Kunden ein HSM-Video eines Lecks zeigen kann, ist dieser sofort überzeugt. Das mit der optischen Gasdetektionskamera aufgenommene Wärmebild verdeutlicht das Ausmaß des betreffenden Lecks und bietet dem Kunden die Möglichkeit, einzuschätzen, ob er es beheben muss und dadurch weitere wirtschaftliche Verluste vermeiden kann.“

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