FLIR-Kameras helfen in norwegischen Gewässern dabei, Leben zu retten

„Alle Such- und Rettungsteams auf der Welt sollten diese FLIR-Kameras haben“.

Jeder, der schon einmal zur See gefahren ist, wird zustimmen, dass es für Seeleute von großer Wichtigkeit ist, im Dunkeln sehen zu können. Doch für die Norwegische Gesellschaft für Seerettung (Norsk Selskab til Skibbrudnes Redning, NSSR) ist dies buchstäblich eine Frage von Leben und Tod.

In den Wintermonaten sind die nördlichen Teile Norwegens für Monate am Stück in Dunkelheit gehüllt, was die Arbeit von NSSR-Besatzungen normalerweise ernsthaft behindern würde. Doch jetzt, da FLIR-Kameras auf den Schiffen installiert wurden, ist die Dunkelheit für die NSSR-Besatzungen kein Hindernis mehr – nicht einmal während dieser langen Winternacht. „Jede Such- und Rettungsgesellschaft sollte ihre Schiffe mit FLIR-Kameras ausrüsten“, so Such- und Rettungsinspekteur Ronny Pedersen. „Ich bin mir absolut sicher, dass diese Kameras Menschenleben retten werden. Es ist wirklich nur eine Frage der Zeit.“

Die NSSR wurde am 8. Juli 1891 mit einem klar umrissenen Ziel gegründet: Um auf See Leben zu retten. Seitdem haben die Schiffe und Besatzungen der NSSR über 6.200 Menschen vor dem sicheren Tod bewahrt. Weiterhin hat die NSSR mehr als 500.000 Menschen Unterstützung geleistet.

NSSR-Besatzungen in Notfallsituationen

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