Zurück an die Arbeit: So lässt sich am Arbeitsplatz auf erhöhte Hauttemperatur screenen

Wärmebildkameras zur Ersterkennung nutzen

Das Prüfen auf erhöhte Hauttemperatur mit einer Wärmebildkamera kann Behörden, Unternehmen, Fabriken und anderen Betrieben dabei helfen, Arbeits- und Produktionsunterbrechungen durch COVID-19 zu vermeiden. Indem Sie jede Person auf eine erhöhte Hauttemperatur überprüfen, bevor diese ein Gebäude betritt, können Sie bestimmen, bei wem Fieber gemessen werden muss, das ein Anzeichen für eine Infektion sein kann. Diese einfache und effiziente Methode hilft dabei, die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Möglichkeiten für stark frequentierte Bereiche

Es ist wichtig, Schutzmaßnahmen wie das Bereitstellen von Desinfektionsmitteln, die Aufforderung zum Händewaschen, die Gewährleistung eines Mindestabstands von 2 m sowie die Umsetzung aller weiteren Empfehlungen, mit denen sich das Ansteckungsrisiko reduzieren lässt, umzusetzen. Leider kann jedoch keine dieser Methoden eine erkrankte Person daran hindern, einen Laden oder ein Gebäude zu betreten. Dafür benötigt man eine schnelle Methode, um Mitarbeiter und/oder Kunden auf Anzeichen von Fieber – eines der bekannten Symptome der Infektion – zu überprüfen.

E86-EST_backinbusiness.jpg

Wenngleich der Einsatz eines medizinischen Instruments wie eines Fieberthermometers die umfassendste Lösung für das Prüfen auf erhöhte Temperatur wäre, ist diese mit mehreren Nachteilen verbunden: Das Fiebermessen bei jeder Person anhand eines Thermometers dauert relativ lange und funktioniert nur aus nächster Nähe. Zudem benötigt man genügend Messpersonal und Schutzausrüstung, um die Mitarbeiter und Kunden zu schützen.

Beginnen Sie gerade mit dem
Prüfen auf erhöhte Hauttemperatur?

 

CTAS guidebook 2.png

 

Wärmebildtechnik an Ihrem Arbeitsplatz einführen

Wie können Sie diese Bildgebungsart in Ihren Erst-Screening-Plan integrieren? Ihr Plan sollte spezifisch auf Ihr Gebäude und Ihre Arbeitsbedingungen abgestimmt sein. Sie können beispielsweise eine FLIR-Wärmebildkamera am Eingang auf einem Stativ aufstellen und damit alle Personen überprüfen, die das Gebäude betreten. Wenn Mitarbeiter oder Kunden das Gebäude betreten, stellen Sie sich einfach kurz zur Überprüfung auf eine Bodenmarkierung vor die Kamera.

Bei der Überwachung der Wärmebilder sind keine persönlichen Merkmale erkennbar und es lässt sich nicht feststellen, um wen es sich handelt, sodass die Privatsphäre der gescreenten Personen gewahrt bleibt. Es wird lediglich die Hauttemperatur gemessen und auf einem Monitor angezeigt. Wenn die Hauttemperatur der überprüften Person im Normalbereich liegt, darf sie passieren, und die nächste Person kann sofort überprüft werden.

t540-est_backinbusiness.jpg

Viele FLIR-Wärmebildkamera-Modelle sind mit dem FLIR Screen-ESTTM-Modus ausgestattet, der das Temperatur-Screening zusätzlich erleichtert. Erstens kann Ihnen dieser Modus dabei helfen, die durchschnittliche Hauttemperatur der Personen zu ermitteln, die Ihren Standort frequentieren. Das ist wichtig, da die Körpertemperatur bedingt durch Umgebungsfaktoren wie die Klimaanlage, die Außentemperaturen und sogar die Tageszeit schwanken kann. Anhand dieses Durchschnittswerts können Sie anschließend feststellen, welche Personen eine höhere Hauttemperatur aufweisen. Sie können sogar festlegen, dass die Kamera einen akustischen oder visuellen Alarm ausgibt, wenn die Hauttemperatur über dem Durchschnittswert liegt. Dadurch wissen Sie genau, welche Personen anschließend mit einem Fieberthermometer oder einer anderen medizinischen Vorrichtung näher untersucht werden müssen.

Neben dem in der Kamera integrierten Screening-Modus bietet FLIR eine Desktop-Software, die mit der Wärmebildkamera zusammenarbeitet und den gesamten Screening-Prozess weiter optimiert. Die FLIR Screen-ESTTM-Desktop-Software unterstützt Funktionen wie automatische Gesichtserkennung und automatisches Ermitteln von durchschnittlichen Ausgangswerten.  Die Kameras lassen sich über Standardkabel oder per WLAN mit der Software verbinden. 

Screen-EST-Proc03-OK.jpg

Wärmebildkameras können weder Fieber noch Krankheiten erkennen

FLIR ist bei der US-Behörde für Lebens- und Arzneimittel (FDA, Food and Drug Administration) registriert und bietet verschiedene seiner Wärmebildprodukte an, um in Verbindung mit zusätzlichen Screening-Tools auf erhöhte Hauttemperatur zu screenen. Es ist jedoch wichtig, zu wissen, dass eine Wärmebildkamera keine Erkrankungen oder Viren erkennen kann. Deshalb dürfen Sie sich bei der Entscheidung, ob eine Person Fieber hat, nicht auf Wärmebildkameras verlassen. Eine Wärmebildkamera kann Ihnen aber sagen, ob die Hauttemperatur der damit überprüften Person über dem Normalwert liegt. Damit können Sie viele Einzelpersonen schnell überprüfen und diejenigen, bei denen eine erhöhte Hauttemperatur festgestellt wird, für eine nähere Untersuchung mit einem medizinischen Gerät aussondern.

FLIR hat viele Ressourcen, die Ihnen dabei helfen, das Screening von Personen auf eine erhöhte Hauttemperatur mittels Wärmebildtechnik besser zu verstehen. Dazu gehören unter anderem Kamera-Empfehlungen, Tipps zur Nutzung des Screening-Modus und eine FAQ-Seite. Weitere Informationen finden Sie unter FLIR.com/EHS

Zugehörige Artikel